Was schon einen Rahmen hatte
Die Atelierlampe hat sie aus einem Container bei Arts on Main gerettet, dem Kunstmarkt des Viertels. Den Arbeitstisch kaufte sie von einem Zahnarzt, der sein Geschäft schloss. Den Wartestuhl — auf dem die Kunden sitzen, bevor Nala sie hereinruft — bekam sie von einem Friseurladen in Jeppestown, der am Monatsende sein Inventar liquidierte.
Nichts in diesem Atelier wurde dafür entworfen, dort zu sein. Alles wurde gefunden. Nala mietete das Lokal — eine ehemalige Schneiderei, die Parallele zu ihrer Großmutter Koko entgeht ihr nicht, aber sie sagt es nicht laut — und füllte es mit dem, was sich fand. Sie renovierte nichts. Sie passte an, was bereits da war. Der Erdwolf gräbt keine Baue: Er bezieht die, die andere zurückgelassen haben. Nala macht dasselbe mit Räumen und Gegenständen. Die Container-Lampe funktioniert besser als jede Kataloglampe, weil sie den genauen Winkel hat, den der Zeichentisch braucht, und das hatte sie nicht geplant — sie entdeckte es, nachdem sie sie aufgestellt hatte.
Es ist etwas in dieser Art, einen Raum einzurichten — ohne Projekt, ohne Budget, mit dem, was auftaucht — das dem ähnelt, wie sie ein Tattoo aufbaut. Punkt für Punkt. Kein durchgehender Strich. Jede Entscheidung für sich, und das Muster entsteht erst, wenn man genug Punkte gesetzt hat.







