Ein Koala mit dem Gesicht eines Freundes, nicht eines Möbelstücks
Es gibt einen Unterschied zwischen einem dekorativen Tier und einem Tier, das einem Gesellschaft leistet. Cooper gehört zur zweiten Sorte. Im Porträt siehst du ihn von vorne, ruhig, mit seiner gewohnten Kleidung und einem Blick ohne Schreck, und genau diese Ruhe ist es, die ein kleines Kind packt: ein Koala, der nicht schreit, keine Grimassen schneidet, der einfach da ist. Coopers Zärtlichkeit kommt nicht daher, dass man ihm riesige Augen oder Herzchen ringsum verpasst, sondern von dem Kuscheltier-Look, den das Tier ganz von selbst schon hat.
Echte Koalas helfen dabei. Ihr Körper ist weich, die Nase groß und dunkel, die Ohren pelzig. Wenn du dieses Tier auf der Brust eines Kindes trägst, kommt dabei ein Wesen heraus, das man umarmen möchte, ohne dass jemand es gezwungen hätte, niedlich zu sein. In seiner Geschichte hat Cooper einen Charakter, der zu diesem Gesicht passt, und wenn du ihn ganz kennenlernen möchtest, findest du ihn in Coopers Biografie, aber um das T-Shirt zu tragen, braucht es das nicht: es reicht, dass das Kind entscheidet, dass dieser Koala ihm gehört.
Deshalb funktioniert es so gut als erstes Tier-Shirt. Es ist keine Figur aus einer Serie, die morgen aus der Mode ist; es ist ein Autorenporträt, das für sich allein steht. Ein Koala mit Namen, mit dem Gesicht eines Freundes, der noch dazu aus einem Projekt kommt, das ich seit Jahren Tier für Tier aufbaue.







